Gods and Dogs

Eine meiner Lieblingsproduktionen war „Gods and Dogs“ von Jiri Kylian. Genauso wie „Broken Fall“ von Russell Maliphant bietet die Choreografie viel Möglichkeiten, zu zeigen, dass der Tanz so viel Ausdruckskraft besitzt. Das, was Musik mit der Seele durch das Ohr vermag zu schaffen, schaffen gute moderne Choreografien durch die Kraft emotionaler Bewegungen durch das Auge das Innerste zu bewegen.

Stephanie Hancox, die auf dem Bild zu erkennen ist, war immer eine der Tänzerinnen, die ich am liebsten fotografiert habe. Ihr Partner hier war Dustin Klein.

Dieses Motiv war schon ausgewählt ein Jahreprogrammbuch als Titel zu zieren. Leider hat die Designfirma vorgehabt, daraus eine „verkünstelte“ Variante zu zaubern. Ich bin da allerdings altmodisch: Ich denke, dass ein Bild komplett vom Fotografen kreiert wird. Schließlich ist die Stilistik in der analogen Fotografie abhängig von der Auswahl der Filme, der Entwicklung und der Art der Abzüge. Alles Bereiche, auf die ehemals der Fotograf Einfluss hatte. Und ich versuche auch digital stets so zu fotografieren, als wäre ich mit meinem analogen Equipment unterwegs.
Ich gab also kein OK für diese Vorhaben.

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